Hier finden Sie alle Informationen und einen Handelsregisterauszug der Firma FIBRO-GSA Automation GmbH aus Haßmersheim:
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Anschrift: August-Läpple-Weg
74855 Haßmersheim
Deutschland
Geschäftsführer: Jürgen Gurt, Gundelsheim
Handelsregister: Amtsgericht Mannheim HRB 702553
Gründungsdatum: 09.07.2007
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Branche:

Baden-Württemberg Haßmersheim 74855

Interessen

20. Tiefenbacher Treffen
Am letzten Wochenende im Mai findet vom Samstag bis Montag das 20 Tiefenbacher Treffen statt Die beiden Tiefenba...
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Beteiligungen

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J?rgen Gurt geh?rt zu den Managern oder Eigent?mern der aufgef?hrten Unternehmen. Informieren Sie sich detailliert auf Creditreform FirmenWissen.
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Wissenschaft

Temple Cox und Konsorten - Martin-Luther-Universit?t Halle ...
J?rgen Gurt. R: Friedheirn Ortmann. uxw wen ? Leider existieren weder Aufzeichnung noch Manuskript dieser Folge ;}:]Francis Durbridge. a:?...
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Zitate

L?PPLE spart kWh j?hrlich ein - Wintermayr ...
J?rgen Gurt, Fibro GmbH, Gesch?ftsf?hrer. Sensationelles Projekt ?Im Vorfeld wussten wir nat?rlich nicht, als man die Firma Wintermayr noch nicht kannte, inwieweit valide ist, was die uns versprochen haben. Im Nachhinein sehen wir, dass wir in allen Bereichen das Versprochene sowohl in der Einsparung als auch in der Verbesserung der ...
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Sonstiges

Zur?ck - Yahoo Groups
Gesch?ftsf?hrer: J?rgen Gurt
Gesch?ftsf?hrer J?rgen Gurt aus Gundelsheim
Informationen ?ber den Gesch?ftsf?hrer J?rgen Gurt aus Gundelsheim - Welche Firmen hat J?rgen Gurt?
Tuerkischer Elternbund - Yahoo Groups
Registergericht Stuttgart, HRB USt-ID-Nr. DE Steuer-Nr Gesch?ftsf?hrer: J?rgen Gurt
Juergen GURT - Dirigeant de la soci?t? Fibro France Sarl -...
Retrouvez la biographie, l'interview, les coordonn?es, les mandats ainsi que toutes les informations concernant Juergen GURT sur BFMBusiness.com
Edecideur.info - recherche de d?cideurs
FIBRO FRANCE SARL : GURT JUERGEN, G?rant : toute l'information utilie sur ce dirigeant
Auf dem Weg zur Revolution? ? PROMAGAZIN
Apr 04, ? Auch J?rgen Gurt, Gesch?ftsf?hrer der Fibro GmbH in Weinsberg, blickt unbesorgt in die Zukunft der deutsch-franz?sischen Zusammenarbeit und Freundschaft: ?Der Wahl sehe ich relativ gelassen entgegen. Wir haben die Franzosen in der Vergangenheit als gute und faire Gesch?ftspartner kennengelernt, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
FIBRO investiert in Hassmersheim - Rhein-Neckar - B4B...
J?rgen Gurt, Gesch?ftsf?hrer FIBRO GmbH. Foto: FIBRO GmbH. Ha?mersheim: Der Rundtisch- und Normalienspezialist FIBRO hat am Standort Hassmersheim rund 1,3 Mio.
FIBRO investiert in Hassmersheim und treibt ...
?Mit dieser Investition will FIBRO seine Kernkompetenz bei der effizienten Ferti-gung hochpr?ziser Teile und Komponenten weiter st?rken?, betont FIBRO-Gesch?ftsf?hrer J?rgen Gurt bei der Inbetriebnahme der Anlage. Das Unternehmen z?hlt zu den weltweit f?hrenden Anbietern f?r Normalien und Rundtische.
FIBRO GmbH
FIBRO GmbH - im Firmenverzeichnis von handling
Schnelligkeit und Qualit?t: Normalien in 24 Stunden geliefert
Bevor der Werkzeugbauer loslegen kann, geht er Normalien shoppen ? zum Beispiel im Webshop der Fibro GmbH. Der Normalienspezialist entwickelt und fertigt unter...
Rotomotion-Rundtische f?r Automationsanlagen von Fibro ...
J?rgen Gurt, Gesch?ftsf?hrer von Fibro aus Weinsberg, sieht bei Rundtischen f?r Automationsl?sungen einen klaren Trend: effiziente, standardisierte und robuste, das hei?t m?glichst wartungsfreie Komponenten, die schnell in Anlagen integriert oder gleichzeitig autark eingesetzt werden k?nnen.
FIBRO GmbH
FIBRO GmbH - im Firmenverzeichnis von Kunststoff Magazin
Gewerbedatenbank.org | Verzeichnis | FIBRO-GSA Automation GmbH
Postleitzahl, Adresse, August-L?pple-Weg. Ort, Ha?mersheim. Ansprechpartner, Herr J?rgen Gurt. Zusatz, Gesch?ftsf?hrer (erstgenannter)
Vielseitige Antriebe f?r die Automation Dynamische Rundtische von...
Unter dem Begriff Rotomotion fasst Fibro seine Rundtische f?r Automationsanlagen zusammen. Das Segment ist vergleichsweise jung und w?chst dynamisch.
FIBRO GmbH - Henrich Publikationen
Werk II: August-L?pple-Weg, Hassmersheim Gesch?ftsf?hrung: Jochen L?tkemeyer (Sprecher) J?rgen Gurt. Adresse:.
Fibro : d?finition de Fibro et synonymes de Fibro (allemand)
Leitung, J?rgen Gurt ... Fibro geh?rt zu den Marktf?hrern f?r Normalien, Rundtische und Automation Die Fibro GmbH wurde von Klara Fischer und Werner Brodbeck in Weinsberg unter dem Namen Fischer-Brodbeck GmbH gegr?ndet.
Service Box
... nachhaltig in internationalen Zukunftsm?rkten zu generieren, einen bedeutenden Schritt nach vorn?, so J?rgen Gurt, Gesch?ftsf?hrer der FIBRO-Gruppe.
Fibro expandiert in Indien
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung und einem Spatenstich hat der Normalienspezialist Fibro aus Hassmersheim den Startschuss f?r den Bau eines neuen Werkes...
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Gesch?ftsf?hrer: J?rgen Gurt
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09.07.2007: FIBRO-GSA Automation GmbH, Haßmersheim (August-Läpple-Weg, 74855 Haßmersheim). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.12.1983. Die Gesellschafterversammlung vom 04.05.2007 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Bad Friedrichshall (Amtsgericht Stuttgart HRB 102806) nach Haßmersheim verlegt. Gegenstand: die Herstellung und der Vertrieb von Automations- und Verkettungsanlagen sowie von Sondermaschinen. Stammkapital: 2.000.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer: Gurt, Jürgen, Gundelsheim, *29.05.1965. Geschäftsführer: Schönau, Harald, Heilbronn, *17.09.1951; Zürn, Anton, Bad Wimpfen, *02.10.1944, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Heierling, Peter, Leingarten, *15.06.1968.

Lagebericht

1. Organisation und rechtliche Struktur der FIBRO Läpple Technology GmbH im Läpple?Konzern

Die Läpple AG ist das Führungsunternehmen der Läpple-Gruppe und direkte oder indirekte Muttergesellschaft aller Unternehmen der Unternehmensgruppe. Nach dem Verkauf wesentlicher Beteiligungen in Nordamerika und Südafrika liegt der Umsatzschwerpunkt der Gruppe aktuell auf dem europäischen Markt. Vertriebs- und kleinere Produktionstochtergesellschaften in Asien oder Nordamerika stellen eine Brücke in wesentliche außereuropäische Märkte dar.

Im Zusammenhang mit einer Neuausrichtung der Unternehmensgruppe wurden im Geschäftsjahr 2011 die beiden Bereiche Anlagenbau und Automation unter dem Dach der früheren FIBRO-GSA Automation GmbH zusammengeführt; das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen FIBRO Läpple Technology GmbH (FLT).

Mit dieser Umstrukturierung umfasst die Gruppe drei Geschäftsbereiche:

Blechteilfertigung: Läpple Blechverarbeitung GmbH & Co. KG Bayern (LBB)
Läpple Blechverarbeitung GmbH Heilbronn (LBH)  
Anlagenbau: FIBRO Läpple Technology GmbH (FLT)
(vormals FIBRO-GSA Automation GmbH und  
Läpple Anlagenbau GmbH)  
Maschinenbau: FIBRO GmbH mit den Bereichen
Normalien und Rundtische  

Begleitet wurde die gesellschaftsrechtliche Neuausrichtung im Bereich Anlagenbau durch entsprechende Personalmaßnahmen bei den jeweiligen Konzerngesellschaften. Mitarbeiter, die die räumliche Verlagerung der Aktivitäten von Heilbronn nach Haßmersheim nicht begleiten wollten, sind im Rahmen eines Freiwilligenprogramms aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Mit dieser gesellschaftsrechtlichen Neustrukturierung sowie den begleitenden Personalmaßnahmen sind die den Anlagenbau betreffenden Restrukturierungsschritte aus dem im Frühjahr 2010 erstellten Sanierungsgutachten erfolgreich abgeschlossen worden.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen für die FIBRO Läpple Technology GmbH

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2011 war durch sehr unterschiedliche weltwirtschaftliche Impulse geprägt:

?

Im ersten Halbjahr haben eine gute inländische Konjunktur und positive Entwicklungen in wichtigen Exportmärkten die Auftragsbücher der Industrieunternehmen gefüllt. Die Produktionskapazitäten waren in hohem Maße ausgelastet, so dass sich auch das Margenniveau in wettbewerbsintensiven Industriebereichen teilweise erholt hat. Die Auftragsbestände bedingen in vielen Unternehmen auch eine hohe Auslastung im Geschäftsjahr 2012.

?

Vor dem Hintergrund der Eurokrise war nach der Sommerpause eine zunehmende Verunsicherung zu spüren. Zwar sind realwirtschaftliche Effekte der Finanzkrise aktuell noch kaum zu beobachten, gleichwohl ist bei vielen Unternehmen eine Zurückhaltung bei weiteren Investitionen zu spüren. Der Investitionsbedarf besteht grundsätzlich fort, die Realisierung wird allerdings unter Umständen verschoben.

Eine abschließende und einheitliche Beurteilung der Konjunkturlage im Geschäftsjahr 2012 ist zur Zeit vor dem Hintergrund der verbreiteten Unsicherheit nicht möglich; gleichwohl sollten in vielen Bereichen die hohen Auftragsbestände stabilisierend auf die Geschäftsentwicklung wirken. Auch die Nachfrage nach deutschen Gütern dürfte aufgrund der positiven Wachstumsperspektiven in vielen Auslandsmärkten weiterhin positiv auf die Auslastung der Unternehmen wirken.

Angesichts sich verkürzender Konjunkturzyklen kommt dem Risikomanagement im Unternehmen eine höhere Bedeutung als in der Vergangenheit zu. Viele Unternehmen bereiten z.B. Notfallpläne für eine Rezession vor, um im konkreten Fall schnell und abgestimmt reagieren zu können.

Die gute Auftragslage hatte im Berichtsjahr auch Einfluss auf den inländischen Arbeitsmarkt. Manche Stellen konnten aufgrund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften nicht besetzt werden ? dies galt auch für die Verfügbarkeit von Leiharbeitern. Überdies ist ein zunehmender Engpass im Bereich des Führungsnachwuchses erkennbar, so dass Unternehmen auch aus diesem Grund ihre Attraktivität als Arbeitgeber durch entsprechende Marketingmaßnahmen unterstützen.

Die Auseinandersetzung mit neuen Werkstoffen im Bereich der Automobilindustrie führt in den Unternehmen zu einer intensiven Diskussion über Strategien und Investitionsschwerpunkte der Zukunft. Allerdings sind nennenswerte Umsätze in diesen Bereichen aufgrund der komplexen Substitutionsvoraussetzungen für die aktuellen Materialien wohl erst in einigen Jahren zu erwarten. Folglich ist die Steigerung der Effizienz der aktuellen Produktionskapazitäten weiterhin von hohem Stellenwert.

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Unternehmen bewegt sich schwerpunktmäßig in der Automobil- und Maschinenbauindustrie, die im letzten Jahr eine positive Grundtendenz gezeigt haben:

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Im Bereich des Maschinenbaus hat speziell die hohe Nachfrage aus dem Ausland die Auftragsbücher für das Jahr 2011 und auch bereits für die Folgejahre gefüllt. In einigen Bereichen des Anlagenbaus reservieren Kunden vor diesem Hintergrund bereits für die Jahre 2013 ff Kapazitäten. Das Margenniveau hat sich aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung gegenüber den Vorjahren verbessert.

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Die Automobilindustrie hat im Geschäftsjahr 2011 ein Boom-Jahr erlebt. Speziell im Premium-Segment wurde die Inlandsnachfrage durch ein hohes Käuferinteresse im Ausland - z.B. im amerikanischen und asiatischen Raum - begleitet. In der Folge stieg die Auslastung der Produktionskapazitäten vieler OEMs und damit auch der Zulieferer sprunghaft an.

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Als spezielles Merkmal der Automobilindustrie und als besondere Herausforderung für mittelständische Zulieferer sind die Finanzierungserwartungen der OEM zu bewerten, die Werkzeug- und Anlageninvestitionen in zunehmendem Maße über lange Laufzeiten durch die Vorlieferanten zu finanzieren suchen. Damit steigt die Fixkosten- und Liquiditätsbelastung für diese Unternehmen mit dem Ergebnis einer gestiegenen Anfälligkeit gegen konjunkturelle Einbrüche in den relevanten Märkten.

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Die Diskussion zu Emissionswerten von Fahrzeugen zeigt entsprechende Einsparmöglichkeiten durch Gewichtsreduzierungen. Hierzu sind Aluminium oder CFK bevorzugte Werkstoffe. Speziell im Bereich Aluminium kann Läpple eine jahrzehntelange Erfahrung nachweisen.

Die Diskussion der weiteren Marktentwicklung bewegt auch alle Verbände in diesen Industriebereichen. Eine einheitliche Meinung ist hier aktuell nicht erkennbar. Einigkeit besteht dahingehend, dass ? wie in allen anderen Industriebereichen ? die Konjunkturzyklen kürzer werden, so dass flexible Kostenstrukturen als zentraler Baustein der internen Organisation in allen Unternehmen angesehen werden.

Die gute Geschäftsentwicklung in beiden Industriebereichen hat im letzten Jahr die Gespräche mit Finanzierungspartnern deutlich erleichtert. Auch die Kreditversicherungen haben vor dem Hintergrund von sich verbessernden Kennzahlen Limite angepasst und somit die finanzielle Neuausrichtung der Unternehmen unterstützt. Die Auswirkungen der aktuellen Eurokrise sind nicht abschließend abschätzbar. Gleichwohl dürfte, durch die neuen Eigenkapitalvorschriften der Banken (Basel III), die Finanzierungsfrage insbesondere bei Unternehmen mit hohem Working Capital Bestand (und damit entsprechendem Finanzierungsbedarf) im Mittelpunkt der Bankengespräche 2012 stehen.

3. Geschäftsentwicklung 2011

3.1 Umsatz und Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft ist im Berichtsjahr von 25,6 Mio. Euro auf 34,7 Mio. Euro angestiegen. Dabei ergibt sich die Umsatzentwicklung in den verschiedenen Bereichen des Unternehmens wie folgt:

  2011 2010 Veränderung
Powertrain 32,6 Mio. ? 25,6 Mio. ? +7,0 Mio. ?
Body in White 2,1 Mio. ? --- +2,1 Mio. ?

Das Umsatzwachstum von 35% reflektiert die Integration des Geschäfts der Läpple Anlagenbau GmbH (Body in White, Rohbauanlagen) in die FLT ab 1.1.2011 sowie die positive Nachfrageentwicklung und Wettbewerbssituation der FLT in den Märkten für Kurbelwellen- und Getriebeautomationen (Powertrain).

Der Umsatzzuwachs wurde primär im Ausland, vor allem mit Powertrain-Aufträgen in Asien und Amerika, erzielt.

Der positive Trend aus dem Berichtsjahr 2011 erweist sich als tragfähig und setzt sich im ersten Quartal 2012 unverändert fort. Dies bestätigt die nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsposition der FLT und untermauert die positiven Geschäftserwartungen für die nächsten Jahre.

Die Marktnachfrage hat sich mit Beginn des Geschäftsjahres sowohl quantitativ als auch qualitativ signifikant verändert. Aufträge wurden nach technischen und wirtschaftlichen Risiken selektiert und allesamt mit Vollkostendeckung sowie deutlich positiven Margen akquiriert. Diese komfortable Situation für die FLT hat sich bis ins erste Quartal 2012 fortgesetzt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war wie im Vorjahr (-6,5 Mio. Euro) negativ und betrug im Berichtsjahr -4,8 Mio. Euro.

Gründe für die Ergebnisentwicklung waren

?

die Abwicklung und Faktura von während der Finanzkrise akquirierten Aufträgen mit unzureichender Kostendeckung,

?

Effizienzverluste in Zusammenhang mit einer Unterauslastung im ersten Quartal 2011, mit dem Umzug des Läpple Anlagenbaus von Heilbronn nach Haßmersheim und mit der Harmonisierung der unterschiedlichen Prozesse in den bis 2010 getrennten operativen Einheiten, sowie

?

Restrukturierungsaufwendungen in Zusammenhang mit der mechanischen Bearbeitung (Linie B5), mit der Kompensation einer erhöhten Fluktuation durch verstärkte Rekrutierungsaktivitäten und Interimmanagement sowie mit externer Beratung bei der Verbesserung interner Prozesse.

3.2 Finanzlage

Der Cash-Flow der Gesellschaft hat sich durch den Jahresfehlbetrag negativ entwickelt

  2011 2010
Jahresüberschuss 0,0 Mio. ? -6,5 Mio. ?
Abschreibungen 0,2 Mio. ? 0,4 Mio. ?
Veränderungen Working Capital -4,8 Mio. ? 5,7 Mio. ?
Veränderungen Rückstellungen 0,8 Mio. ? -2,1 Mio. ?
Investitionen -0,1 Mio. ? -0,1 Mio. ?
Einzahlungen von Gesellschaftern - 7,0 Mio. ?
Free Cash Flow -3,9 Mio. ? 4,4 Mio. ?

Im Jahresergebnis 2011 ist ein Ertragszuschuss der August Läpple GmbH in Höhe von 5,0 Mio. Euro enthalten, der in gleicher Höhe für den Anstieg des Working Capital (Forderungen gegen verbundene Unternehmen) verantwortlich ist, und im Folgejahr über den Cash Pool ausgeglichen werden soll. Im Working Capital ist daneben der positive Effekt aus den Entwicklungen bei Forderungen und Verbindlichkeiten in Höhe von 2,5 Mio. Euro zum großen Teil kompensiert worden durch den Anstieg in den unfertigen Erzeugnissen und sich verschlechternde Zahlungsbedingungen bei Neuaufträgen. Die Veränderung in den Rückstellungen ist vor allem durch Zuführungen zu den Rückstellungen für Drohverluste und für ausstehende Rechnungen zu erklären.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Cash Pool der Läpple AG hat sich im Verlauf des Berichtsjahres auf 9,6 Mio. Euro erhöht (2010: 4,4 Mio. Euro). Dieser Betrag enthält einen Mittelzufluss in Höhe von 2,1 Mio. Euro auf der Grundlage eines Forfaitierungsvertrages.

3.3 Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft bewegt sich mit 0,4 Mio. Euro annähernd auf Vorjahresniveau. Im Vorratsvermögen ist auf die Entwicklung in den unfertigen Erzeugnissen hinzuweisen, die bedingt durch den hohen Fertigstellungsgrad und verzögerte Abnahmen von Großprojekten auf 15,8 Mio. Euro angestiegen sind. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 4,0 Mio. Euro.

Zur Stützung des Eigenkapitals, das aufgrund der Verlustsituation und der weiteren Erhöhung der Verschuldung gegenüber dem Cash Pool negativ beeinflusst wurde, hat die August Läpple GmbH ? eine Tochter der Läpple AG - als direkter Gesellschafter im Berichtsjahr einen Ertragszuschuss in Höhe von 5,0 Mio. Euro gewährt.

3.4 Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren 204 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende und Leiharbeiter) bei der FIBRO Läpple Technology GmbH beschäftigt. Die Zunahme von 46 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr ist mit der Aufnahme der Mitarbeiter aus der Läpple Anlagenbau GmbH zu erklären. Das Unternehmen hat im Berichtsjahr verstärkt auch Leiharbeitnehmer eingesetzt; zum Jahresende 2011 betrug ihre Anzahl 20 Mitarbeiter.

Im Berichtsjahr wurde mit dem Betriebsrat die ERA-Eingruppierung für die in die FLT aufgenommenen Mitarbeiter der Läpple Anlagenbau GmbH abgeschlossen und ein neuer Ergänzungstarifvertrag vereinbart.

3.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Auch in 2011 nahmen das Qualitäts-, Umwelt und Arbeitssicherheitsmanagement sowie die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung einen wichtigen Stellenwert ein.

Alle Geschäftsbereiche in den deutschen Standorten erfüllen die automobilspezifischen Qualitätsmanagementanforderungen und sind neben der ISO 9001 auch nach VDA 6.4 zertifiziert. Darüber hinaus ist die FLT nach dem Umweltmanagementstandard ISO 14001 zertifiziert. Die Umwelt-, Qualitäts- und Arbeitssicherheitsaktivitäten in der Läpple Gruppe werden auf Ebene der Läpple AG durch die Stelle ?Läpple Managementsysteme? abgestimmt, um Synergien gruppenübergreifend zu nutzen.

Erkenntnissen aus den internen und externen Audits sowie Hinweise und Verbesserungsvorschläge werden genutzt, um sowohl die Stabilität und Sicherheit der Produktionsprozesse als auch der übrigen Abläufe stetig zu verbessern und das Risiko für Qualitätsmängel und Unfälle weiter zu minimieren. Ergänzend hierzu werden Mitarbeiter in regelmäßigen Schulungen über die potentiellen Gefahren der Maschinen/Anlagen und den eingesetzten Gefahrenstoffen sensibilisiert und zu verantwortungsbewusstem Handeln angehalten.

4. Nachtragsbericht

Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse bekannt.

5. Risikobericht

5.1 nternes Kontrollsystem

Innerhalb der Läpple-Gruppe ist ein internes Kontrollsystem (IKS) zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung (einschließlich Anhangserstellung und Lageberichterstattung) eingerichtet. Das rechnungslegungsbezogene IKS beinhaltet Grundsätze, Verfahren, Regelungen und Maßnahmen zur Sicherstellung einer vollständigen, richtigen und zeitnahen Erfassung von Geschäftsvorfällen unter Einhaltung der regulatorischen Vorgaben.

Basis des IKS innerhalb der Aufbau- und Ablauforganisation bilden das 4-Augen-Prinzip und die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen sowie Richtlinien, Verfahrensanweisungen und Genehmigungsprozesse, die durch das interne Informations- und Kommunikationssystem unterstützt werden. Fehlerverhindernde und -aufdeckende Maßnahmen sind in Form von systemunterstützten und manuellen Kontrollen in den Prozessen integriert oder als Überwachungskontrollen im Verantwortungsbereich von Bereichs-/ Abteilungsleitern bzw. Geschäftsführern und Vorstand eingerichtet.

Im Kontext der Neuausrichtung der Unternehmensgruppe werden die bisher bei den jeweiligen Gruppengesellschaften bestehenden, teilweise unterschiedlichen Überlegungen weiter harmonisiert; einheitliche Freigabeverfahren und Dokumentationen von Datenänderungen sind Schwerpunkte dieser Harmonisierung.

5.2 Risikomanagement des Konzerns

Ziel des Risikomanagementsystems der Läpple-Gruppe ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmensgruppe abzusichern, indem etwaige bestandsgefährdende Risiken oder entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen frühzeitig aufgedeckt, analysiert und mit Maßnahmen belegt werden. Dabei erfolgt - aufbauend auf einer Risikoinventur - für identifizierte Risiken eine Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe auf Basis einer Risikopotenzialzahl. Diese Risikopotentialzahl steuert die Einordnung der Risiken in Risikoklassen und die für diese Klassen festgelegten Handlungsstrategien.

Risiken mit einer bestimmten Risikopotenzialzahl werden nicht nur von den Geschäftsführern der FIBRO Läpple Technology GmbH bearbeitet, sondern müssen auch dem Vorstand der Läpple AG mitgeteilt werden.

Hierbei besteht unter allen Verantwortlichen Einvernehmen darüber, dass eine vollständige Risikoabwehr nicht möglich ist, da manche Risiken entweder nicht unmittelbar transparent sind oder geeignete Abwehrmaßnahmen nicht zur Verfügung stehen. Zudem erfordert unternehmerisches Handeln vor dem Hintergrund eines gewinnorientierten Wachstums auch das bewusste Abwägen von Risiken und Chancen.

Im Berichtsjahr wurden Risikopotenzialanalysen insbesondere für die Bereiche IT und Lieferantenmanagement gruppenweit erarbeitet; die Ergebnisse wurden allen involvierten Bereichen regelmäßig vorgestellt und die sich aus dieser Risikobetrachtung auf das Handeln unserer Gruppe ergebenden Implikationen wurden zunehmend verbessert. Zukünftig ist geplant, die jeweiligen Risiken der genannten Bereiche jeweils quartalsweise aktualisiert im Bereich der Geschäftsführung/des Vorstands zu diskutieren und etwaige Anpassungsstrategien festzulegen.

Zentrales Element des allgemeinen Risikomanagements ist daneben das konzernweite Berichterstattungssystem, in dessen Rahmen alle Gruppenunternehmen folgende Berichte erstellen:

?

Monatliche Ergebnisberichte (beinhaltet Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Cash-Flow sowie ggfs Abweichungsanalysen).

?

12-Monats-Liquiditätsplan, der monatlich rollierend fortgeschrieben wird

?

Quartalsergebnisse und HB II Reporting Packages incl. Cashflow Rechnung zum unterjährigen Abgleich zwischen Einzelergebnissen und Konzernbetrachtung (insbesondere konsolidierungsrelevante Geschäftsvorfälle).

Die jeweiligen Berichte werden monatlich mit den jeweiligen Bereichsverantwortlichen im Rahmen von Business Reviews diskutiert und Handlungsoptionen bewertet. Die Monatsberichterstattung wird daneben an den Aufsichtsrat weitergeleitet; die Quartalsentwicklung wird in den vierteljährlichen Sitzungen des Aufsichtsrats kommentiert.

Schwerpunkt der allgemeinen Analysen im letzten Jahr war neben der Überwachung der Ergebnisentwicklung auch die Entwicklung des Working Capital. Hier wurde einerseits durch intensive Überwachung der überfälligen Forderungen auf potentielle Ausfallrisiken von Kunden und damit liquiditätsbelastende Risiken für die Gesellschaft besonderen Wert gelegt. Andererseits wurde in monatlichen Abständen die Entwicklung der Vorräte überwacht, um das Spannungsfeld zwischen Vorratshaltung zur Umsatzabsicherung und interner Liquiditätsgenerierung der Gruppe positiv begleiten zu können. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in die rollierende Liquiditätsplanung mit einem Planungshorizont von 12 Monaten eingebracht. Dieses Spiegelbild aller liquiditätswirksamen Ereignisse in der Unternehmensgruppe hat zwischenzeitlich eine hohe Prognosegenauigkeit erreicht.

Einmal jährlich im dritten Quartal wird eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung für das kommende Jahr und die zwei darauffolgenden Jahre auf Monatsbasis erstellt (Mittelfristplan), die dann mit Beginn des neuen Jahres anhand einer fortlaufenden Planung quartalsweise an die Änderungen der Geschäftstätigkeit sowie Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds angepasst wird.

5.3 Chancen und Risik en

Aufgrund des Projektgeschäftes bei der FLT tritt die Gesellschaft in Bezug auf Kaufteile und Personalkosten in finanzielle Vorleistungen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Einbindung in den Cash Pool mit der Läpple AG. Hierdurch sollen auch weiterhin auftretende Liquiditätslücken geschlossen werden. Es besteht daher eine finanzielle Abhängigkeit von der Muttergesellschaft und der Läpple AG.

Die FIBRO Läpple Technology GmbH hat im Berichtsjahr von dem deutlichen Konjunkturaufschwung im Bereich der Automobil-/Maschinenbauindustrie profitiert. Die Mengensteigerung führte zu einer besseren Kapazitätsauslastung, das Margenniveau speziell im Maschinenbau aufgrund hoher Auslastung auch bei Wettbewerbern bedingte zudem eine preisgetriebene Steigerung der Unternehmensleistung. Nach bisherigen Branchenberichten wird sich diese hohe Auslastung auch im Jahr 2012 fortsetzen, gleichwohl sind die realwirtschaftlichen Effekte der aktuellen Eurokrise nicht abschließend ableitbar.

Weitere Chancen liegen in der flexiblen Kostenstruktur, der gezielten Verbesserung interner Abläufe sowie in der Weiterentwicklung und Standardisierung von Produkten und Prozessen. Der gezielte Ausbau von Kooperationen mit Dienstleistern unterstützt die flexible Reaktion auf Auslastungsänderungen; ein Ende 2011 initiiertes Programm für interne Ablaufoptimierungen wird 2012 und 2013 intensiviert und zielt darauf ab, Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen in der Auftragsabwicklung zu realisieren; die geplante Erhöhung des Ressourceneinsatzes in den Bereichen Entwicklung und Standardisierung soll eine verbesserte Produktpositionierung am Markt bzw. weitere Einsparungen begünstigen.

Maßgebliches Risiko im Geschäftsjahr 2012 sind im Hinblick auf die hohe Auslastung von vielen Vorlieferanten die Materialpreissteigerungen und die Möglichkeit, diese an die Kunden weiterzugeben.

Unabhängig von den Konjunkturerwartungen gelten geschäftsmodelltypisch diverse Risiken für die FIBRO Läpple Technology GmbH

?

Im Bereich Anlagenbau sind die Liquiditätsrisiken aufgrund der langen Produk-tionszeiten traditionell höher, jede Zahlungsverzögerung belastet die Unternehmensliquidität.

?

Ferner wirken aufgrund des internationalen Charakters der Aufträge Devisenkursrisiken.

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Generell besteht durch den immer weiter voranschreitenden Einsatz von EDV-Lösungen ein erhöhtes IT-Risiko. Die Unternehmensgruppe lässt ihre IT-Systeme einmal im Berichtsjahr durch Externe auch auf Missbrauchsmöglichkeiten prüfen

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass in konsequenter weiterer Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen aus heutiger Sicht keine existenzbedrohenden Umstände für die Gesellschaft bekannt sind.

6. Prognosebericht

Kundenseitig wurde die konsequente Umsetzung der Restrukturierung positiv aufgenommen; OEMs v.a. im Bereich Body in White haben wieder Vertrauen zur FLT gefasst und nach vielen Jahren ohne Geschäftsbeziehung wieder Aufträge für Rohbauanlagen an FLT vergeben.

Vielfältige Gespräche mit maßgeblichen Kunden unterstreichen, dass sie in ihrem Planungszeitraum 2012 bis 2014 für Neu- und Ersatzinvestitionen in ihren Werken die technischen Kompetenzen der FLT in der Portal- und Rohbauchtechnologie verstärkt einsetzen wollen.

Die Geschäftsjahre 2012 und 2013 werden auf die Stabilisierung der neuen Aufbaustruktur und der Optimierung der bestehenden Abläufe ausgerichtet. Nach diversen Restrukturierungen in der Vergangenheit ist es ein zentrales Anliegen für alle Beteiligten, die FLT wieder als attraktiven Arbeitgeber im Automobilzulieferbereich zu etablieren. Die positive Resonanz der Mitarbeiter sowie die zunehmenden Bewerbungen von erfahrenen Technikern und Ingenieuren aus dem Markt wie auch von Hochschulabsolventen bestätigen den Erfolg der eingeschlagenen Richtung.

Durch den Ausbau der eigenen Vertriebsorganisation im chinesischen und amerikanischen Markt sollen die Wachstumsimpulse dieser Regionen aufgenommen werden.

Die Planung des Managements verfolgt eine Konzentration auf profitable Produktsegmente. Die eingeleitete Restrukturierung hat in vielen Bereichen bereits im Jahr 2011 kostensenkend gewirkt; die Full-Year-Effekte sind erst ab 2012 zu erwarten. Dabei erwartet die FLT eine Umsatzsteigerung von 34,7 Mio. Euro (zzgl. 15,6 Mio. Euro aus der Läpple Anlagenbau GmbH) im Geschäftsjahr 2011 auf ein dauerhaftes Niveau von 55 Mio. Euro in den Jahren 2012-2014. Durch den Wegfall von Einmalbelastungen aus den Jahren 2010 und 2011, aber auch durch verbesserte Preisqualität und Kostensenkungen in verschiedenen Bereichen geht die FLT bis 2014 von einem jährlichen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von mehr als 3,0 Mio. Euro aus. Im mittelfristigen Geschäft rechnet die FLT mit einer Umsatzrentabilität von ca. 6%. Bei Fortgang der positiven Konjunktur wird die FLT an die gute Performance der Jahre vor der Finanzkrise wieder anschließen und ein stabiles Ergebnis bei weiter flexibilisierter Kostenstruktur ausweisen.

 

Haßmersheim, 7. März 2012

Thomas Kollmar, Geschäftsführer

Hubert Vienken, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen für FIBRO Läpple Technology GmbH (FLT)

1.1 Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen

Obgleich sich die weltweite Wirtschaft im Jahr 2010 trotz aller Erwartungen schneller von der Finanz- und Konjunkturkrise des Jahres 2009 erholt hat, sind die Auftragsbestände des Maschinenbaus, die im Jahr 2010 zur Auslieferung kamen, aufgrund der langen Fertigungslaufzeit grundsätzlich durch die Rahmenbedingungen 2009 gekennzeichnet. In der Folge wirken die Vertragsabschlüsse 2009 erst im Ergebnis des Jahres 2010. Das Jahr 2009 war durch einen preisgestützten Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet, mithin wurden wieder Projekte gegen Stilllegung von Kapazitäten gerechnet und damit zu Teilkosten bewertet.

Die positive Marktentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2010 wirkt sich demnach erst in der Auftragsabwicklung 2011 wider, die steigende Auslastung aller Wettbewerber hat insbesondere positiven Einfluss auf die Preisgestaltung genommen.

Positiv strahlt der internationale Charakter des Aufschwungs aus, an dem die FIBRO Läpple Technology GmbH (nachfolgend FLT, vormals FIBRO-GSA GmbH) durch ihre ausländischen Vertriebsgesellschaften partizipieren konnte und so eine Auswahl bei den abzuwickelnden Projekten und damit eine gute Preisqualität sicherstellen konnte.

1.2 Marktumfeld der FIBRO Läpple Technology GmbH (FLT)

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr 2010 einerseits mit mit den beschriebenen Aufträgen 2009 mit niedrigen Margen und andererseits im ersten Halbjahr 2010 zusätzlich mit Unterauslastung zu kämpfen. Kurzarbeit als temporäre Maßnahme wurde durch einen Personalabbau als struktureller Neuordnungsansatz abgelöst.

Mit der sich stabilisierenden Konjunktur konnten allerdings im II. Halbjahr 2010 vermehrt Aufträge gebucht werden, so dass große Teile der Fertigungskapa-zitäten 2011 bereits heute ausgebucht sind. Der Preisanstieg und die Auswirkungen der Neustrukturierung bedingen bei den Projekten in 2011 positive Projektergebnisse, so dass sich die Ergebnissituation gegenüber dem Berichtsjahr deutlich verbessern wird.

Die Gesellschaft bewegte sich mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt. Die Erfahrungen aus diversen Kundengesprächen zeigen, dass FLT im Bereich von Service und Umbauarbeiten deutliche Vorteile aus Kundensicht hat. Vor diesem Hintergrund hat sich die Gesellschaft entschlossen, Projekte mit hoher Kapitalbindung und niedrigen Margen nur noch in begründeten Ausnahmefällen betreiben zu wollen.

2. Geschäftsverlauf der FIBRO Läpple Technology GmbH (FLT)

Vorbemerkung:

Die Hauptkunden der FLT kommen aus den Bereichen Automobilbau, der Zulieferindustrie, dem Werkzeugmaschinenbau sowie dem Sondermaschinen-bau. Im Jahre 2010 hatte die FLT Projekte für Kunden in Europa, Nordamerika, Südamerika, und China abgewickelt. Die größten Projekte wurden 2010 für Daimler in Deutschland und Sinotruk / Heller in China abgewickelt. Die Kernkompetenz von FLT liegt in der Automatisierungs- und Handhabungstechnik mit Schwerpunkten in der Verkettung von Werkzeugmaschinen, sowie bei Systemen, Modulen und Komponenten für die Automatisierung.

Die Zusammenarbeit mit der FIBRO-GSA Ltd. mit Sitz in Windsor/Kanada wurde im Jahre 2010 weiter verstärkt, welches sich in gemeinsamen Aufträgen, Projekten und Service in Nordamerika widerspiegelt. Die internationale Vertriebspräsenz wurde weiter ausgebaut. Es wurde im Februar 2010 ein Vertriebsoffice in Shanghai/China eröffnet. Erste gemeinsame Aktivitäten wurden mit unseren neune Partnern in Argentinien und Brasilien gestartet.

Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation 2009 und 2010 und der damit verbundenen geringeren Nachfrage für Automatisierungslösungen wurde das Produktportfolio parallel zum Personalabbau ab September 2010 deutlich reduziert und damit die FLT neu ausgerichtet.

Das neue Produktportfolio besteht im Wesentlichen aus folgenden Produktgruppen:

  31.12.2011
?
31.12.2010
?
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.708,44 86.834,00
  94.708,44 86.834,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 135.260,00 146.988,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.021,00 262.501,00
  347.281,00 409.489,00
  441.989,44 496.323,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.595.325,70 3.216.541,70
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 15.841.836,00 11.788.292,00
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -12.577.301,17 -9.600.737,02
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
  6.859.860,53 5.404.096,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.795.646,43 7.392.911,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.097.468,99 90.399,16
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.515.789,14 812.617,14
  13.408.904,56 8.295.927,97
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.276.121,67 29.068,74
  21.544.886,76 13.729.093,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 855,05 855,00
D. Aktive latente Steuern 20.836,71 21.453,39
?

Komponenten und Module und Handelsware

?

Ersatzteile und Service

?

Umbauten

?

Roboterzellen und Einzelverkettungen

?

Kurbelwellenautomation bei OEM

?

Portale und Portalkomponenten und den Portalbaureihen KL1, KL2, LP2, KL4, KL5?.

?

Prozesstechnologie (derzeit im Aufbau)

?

Fördertechnik (Zukauf)

Die FIBRO?GSA GmbH wurde im Rahmen der Neuordnung des Konzerns zum 31.12.2010 von der FIBRO GmbH an die August Läpple GmbH verkauft und in FIBRO LÄPPLE TECHNOLOGY GmbH umbenannt. Im Jahr 2011 werden die Geschäfte der FIBRO LÄPPLE TECHNOLOGY GmbH (vormals FIBRO-GSA GmbH) und der Läpple Anlagenbau GmbH konsolidiert betrachtet. Die Zusammenführung der beiden Gesellschaften soll bis zum 01.04.2011 erfolgen.

Im Juni fand die erfolgreiche Überprüfung unseres Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2000 sowie VDA 6.4 und des Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2005 statt.

2.1 Entwicklung der Gesamtleistung und Beschäftigung

Der Umsatz des Jahres 2010 belief sich auf 25,6 Mio. ? gegenüber 46,4 Mio. ? im Vorjahr. Die Gesamtleistung ist auf 36,2 Mio. ? gefallen, im Vorjahr waren dies 41,3 Mio. ?. Die hohen Bestandsveränderungen als maßgebliche Differenz zwischen Umsatz und Gesamtleistung spiegel Großprojekte wider, die Ende 2010 zwar weitgehend abgeschlossen waren; die abschliessende Abnahme der Anlagen durch die Kunden als Grundlage der Abschlussrechnung findet allerdings erst im 1. Quartal 2011 statt.

Die Umsatz- und Gesamtleistungsentwicklung spiegelt die beschriebene weltwirtschaftliche Entwicklung wider und wurde im 1. Quartal durch Kurzarbeit begleitet. Parallel wirkt sich die schlechte Margensituation der Auftragseingänge 2009 ebenfalls negativ auf die Gesamtleistung aus.

2.2 Ergebnisentwicklung

Die beschriebene Margensituation der Aufträge aus dem Jahr 2009 bedingt, dass die Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 einen Verlust in Höhe von 2,7 Mio. Euro erwartet hat. Nicht vorgesehen im Budget 2010 war die bereits beschriebene Neuausrichtung mit dem entsprechenden Personalabbau, die einerseits zwar den Verlust des Jahres 2010 weiter erhöht hat; gleichzeitig aber die Basis für einen Neuanfang darstellen.

Die Gesellschaft hat, in schwierigem wirtschaftlichen Gesamtumfeld, im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag von -6,52 Mio. ? (Vorjahr: -3,28 Mio. ?) erwirtschaftet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug -4,77 Mio. ? und liegt damit deutlich über dem ursprünglich erwarteten Budgetwert. Neben kleinere Abweichungen bei den Gewährleistungen weisen einzelne Projekte einen deutlich höheren Verlust als ursprünglich geplant aus. Streitigkeiten mit Kunden über zusätzliche Leistungen innerhalb eines vereinbarten Projekts, aber auch Kostenüberschreitungen in ausgewählten Teilprojekten bedingen diese Ergebnis-verschlechterung. Schließlich wurde das EGT durch eine Umsatzverschiebung in das Jahr 2011 belastet, da bei einzelnen Projekte eine Endabnahme nicht wie geplant in 2010 erwirkt werden konnte und damit die Realisierung der Gemeinkostenanteile im Ergebnis nicht stattgefunden hat.

Im a.o. Ergebnis der Gesellschaft spiegelt sich schließlich die Umstrukturierungskosten der Neuausrichtung wider. Ein ungeplant hoher Personalabbau hat die Gesellschaft mit rd. 1 Mio. Mio. Euro belastet.

2.3 Finanzlage und Eigenkapital

Die Gesellschaft finanziert sich über den gruppeninternen Cash-Pool, entsprecht wurde der Finanzbedarf des Jahres 2010 aus dieser Quelle finanziert.

In T? 2010
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -3,75
+ Cashflow aus Investitionstätigkeit -0,05
+ Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 8,18
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -4,38

Im Rahmen einer befreienden Schuldübernahme durch die Muttergesellschaft Fibro GmbH wurde die Kapitalrücklage der Gesellschaft um 7 Mio. ? erhöht und der negative Cashflow kompensiert.

2.4 Vermögenslage des Geschäftsbereichs

Die Bilanzsumme hat sich auf 14,24 Mio. ? reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 3,5% und ist um 0,29 Mio. ? gesunken.

Das Working Capital (Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen) beläuft sich auf 10,25 Mio. ? gegenüber 14,71 Mio. ? und liegt damit umsatzbedingt 4,4 Mio. ? unter dem Vorjahr.

2.5 Investitionen des Geschäftsbereichs

Die im Geschäftsjahr 2010 getätigten Investitionen beschränken sich weitgehend auf Softwarelizenzen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die FIBRO-GSA ist in das Cash Pooling der Läpple AG eingebunden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Läpple AG aus Cash-Pooling betragen zum 31. Dezember 2010 4,4 Mio. ?.

2.6 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs

Im Geschäftsjahr 2010 belief sich die durchschnittliche Personalstärke auf 208 (199 aktive und 9 inaktive) Mitarbeiter und ist somit um 41 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Effekte aus dem Personalabbau ab dem 4. Quartal 2010 zeigen sich erstmals deutlich in 2011. Die Anzahl der Mitarbeiter zum 01.01.2011 beträgt 150 Beschäftigte (zum 31.12.2009 220 Beschäftigte). Es waren im Jahresdurchschnitt 2 Leasingmitarbeiter beschäftigt. Die Ausbildung wird zentral bei der Läpple Ausbildungs GmbH durchgeführt.

3. Risikomanagement des Konzerns

3.1 Risikomanagement

Risikomanagementsysteme haben allgemein die Aufgabe, Risiken für ein Unternehmen zu identifizieren und diese mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer potentiellen Schadenshöhe zu bewerten. Ferner werden geplante Gegenmaßnahmen bewertet und dokumentiert. Kurzfristig auftretende Risiken werden bei Dringlichkeit direkt an die Geschäftsführung gemeldet. Ein etabliertes Risikomanagement basiert sowohl auf einem konzernweiten Controlling als auch auf einem internen Überwachungssystem.

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmensgruppe abzusichern, in dem etwaige bestandsgefährdende Risiken oder entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen frühzeitig aufgedeckt, analysiert und mit Maßnahmen belegt werden. Grundsätzlich erfolgt ? wie im allgemeinen Vorspann beschrieben - für die identifizierten Risiken eine Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe im Rahmen von Besprechungen zwischen Vorstand und Geschäftsführung der Tochtergesellschaften. Ferner werden geplante Gegenmaßnahmen diskutiert und bewertet. Kurzfristig auftretende Risiken werden bei Dringlichkeit direkt an den Vorstand gemeldet. Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund einer Vereinheitlichung aller Abläufe in der Unternehmensgruppe mit dem Aufbau einer Dokumentation des Gesamtgruppen-Risikomanagementsystems begonnen.

Eine vollständige Risikoabwehr ist nicht möglich, denn manche Risiken sind nicht unmittelbar transparent oder geeignete Abwehrmaßnahmen sind nicht verfügbar. Zudem erfordert gewinnorientiertes Wachstum auch das bewusste Eingehen von Risiken, denn Risiken beinhalten auch Chancen.

Kernaufgabe eines Risikomanagement ist es daher, eine pro-aktive Abschätzung der mit der Planung und Ausführung unserer strategischen und operativen Maßnahmen verbundenen Chancen und Risiken durch das verantwortliche Management sicherzustellen und daraus den erforderlichen Maßnahmenkatalog abzuleiten.

Das etablierte Risikomanagement basiert sowohl auf einem konzernweiten Controlling als auch auf einem internen Überwachungssystem. Hierzu sind alle Läpple Gesellschaften in das konzernweite Berichterstattungssystem der Läpple-Gruppe eingebunden. Im Rahmen des Reportingsystems erstellen alle Gruppenunternehmen folgende Berichte:

?

12-Monats-Liquiditätsplan, der monatlich rollierend fortgeschrieben wird

?

Monatsergebnisse inkl. Abweichungsanalyse

?

Quartalsergebnisse und HB II Reporting Packages incl. Cashflow Rechnung

?

Business Reviews auf Bereichsebene inkl. Risikomanagement

Konzerninternes effizientes Berichtswesen ? dies umfasst eine standardisierte und regelmäßige Berichterstattung an die Muttergesellschaft. Zunächst wird einmal jährlich im dritten Quartal eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung für das kommende Jahr und die zwei darauffolgenden Jahre auf Monatsbasis erstellt (Mittelfristplan), die dann mit Beginn des neuen Jahres anhand einer fortlaufenden Planung quartalsweise an die Änderungen der Geschäftstätigkeit sowie Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds angepasst wird. Das monatliche Berichtswesen umfasst Bilanz, GuV und Liquiditätsrechnung. Des Weiteren werden im Rahmen der monatlichen Kurzberichte an die Konzernmuttergesellschaft die Plan/Ist-Abweichungen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktions- und Geschäftsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Sitzungen der ersten Führungsebene durchgeführt. Die Ergebnisse der Sitzungen werden unter anderem in der Planung berücksichtigt. Neben dem Berichtswesen des Rechnungswesens werden durch das Controlling monatlich die Entwicklungen verschiedener operativer Kennzahlen an die Geschäftsleitung weitergeleitet und in bereichsübergreifenden Sitzungen durchgesprochen. Darüber hinaus werden quartalsweise strategische Business Reviews mit der ersten Führungsebene durchgeführt, um die Resultate aus eingeleiteten Maßnahmen und Zielerreichung abzustimmen.

Die Unternehmensgruppe ist ferner in die Berichterstattung an Aufsichtsrat und Eigentümer eingebunden. Im Rahmen einer Strategiesitzung wurde auch die Entwicklung der Gruppe vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktsituation gewürdigt.

Schwerpunkt der Analysen im letzten Jahr war neben der Überwachung der Ergebnisentwicklung auch die Entwicklung des Working Capitals. Hier wurde einerseits durch intensive Überwachung der überfälligen Forderungen auf potentielle Ausfallrisiken von Kunden und damit liquiditätsbelastende Risiken für die Gesellschaft besonderen Wert gelegt. Andererseits wurde in monatlichen Abständen die Entwicklung der Vorräte überwacht, um das Spannungsfeld zwischen Vorratshaltung zur Umsatzabsicherung und interner Liquiditätsgenerierung der Gruppe positiv begleiten zu können. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in die rollierende Liquiditätsplanung mit einem Planungshorizont von 12 Monaten eingebracht. Dieses Spiegelbild aller liquiditätswirksamen Ereignisse in der Unternehmensgruppe hat eine auch von Dritten positiv bewertete hohe Prognosegenauigkeit erzielt.

3.2 Internes Kontrollsystem

Innerhalb der Läpple-Gruppe ist ein internes Kontrollsystem (IKS) zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung (einschließlich Anhangserstellung und Lageberichterstattung) eingerichtet. Das rechnungslegungsbezogene IKS beinhaltet Grundsätze, Verfahren, Regelungen und Maßnahmen zur Sicherstellung einer vollständigen, richtigen und zeitnahen Erfassung von Geschäftsvorfällen unter Einhaltung der regulatorischen Vorgaben.

Basis des IKS innerhalb der Aufbau- und Ablauforganisation bilden das 4-Augen-Prinzip und die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen sowie Richtlinien, Verfahrensanweisungen und Genehmigungsprozesse, die durch das interne Informations- und Kommunikationssystem unterstützt werden. Fehlerverhindernde und -aufdeckende Maßnahmen sind in Form von systemunterstützten und manuellen Kontrollen in den Prozessen integriert oder als Überwachungskontrollen im Verantwortungsbereich von Bereichs-/Abteilungsleitern bzw. Geschäftsführern und Vorstand eingerichtet.

Im Kontext der Neuausrichtung der Unternehmensgruppe werden die bisher bei den jeweiligen Gruppengesellschaften bestehenden, teilweise unterschiedlichen Überlegungen weiter harmonisiert, einheitliche Freigabeverfahren und Dokumentation von Datenänderungen sind Schwerpunkte dieser Harmonisierung.

4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft

Die aktuelle Marktlage und die Auftragseingänge im Dezember 2010 lassen eine steigende Investitionsbereitschaft auf Kundenseite erkennen. Die stärkste Zunahme sehen wir im internationalen Markt, und hier insbesondere in Nordamerika und China. In Europa und verstärkt auch in Deutschland nimmt die Anfragetätigkeit im gesamten Produktbereich weiter zu, jedoch geht der Trend bei Investitionen verstärkt in Richtung Umbauten, Erweiterung und Anpassung der bereits bestehenden Fertigungseinrichtungen, sowie in die Beschaffung von Großanlagen außerhalb Deutschlands.

Auf dem amerikanischen Markt nimmt die Anfragetätigkeit bei GM und Chrysler spürbar zu was zu profitablen Projekten führen könnte. Auch verstärken sich die Anfragetätigkeiten von Deutschen OEM und Zulieferfirmen welche planen in Nordamerika eigene Produktionen aufzubauen (VW/AUDI ? Kurbelwellenfertigung, ZF ? Getriebefertigung).

Die für das Jahr 2011 geplante Zusammenführung der FLT mit der Läpple Produktionsanlagenbau GmbH wird die Marktwirkung der FLT verbessern und durch entsprechende Synergiepotentiale die Ertragskraft des Unternehmens stabilisieren. Die in Umsetzung befindliche Neuausrichtung der Gesellschaft sollte aufgrund der Nischenausrichtung zu einer Margenstabilisierung führen; die langjährige Erfahrung des früheren Anlagenbaus der Läpple-Gruppe mit den OEM eröffnet für die FLT ein neues Geschäftsfeld.

Geschäftsmodeltypisch können aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich des tatsächlichen Zeitpunkts der Zahlungseingänge zumindest temporäre Liquiditätsunterdeckungen entstehen, die über den Cashpool ausgeglichen werden. Insoweit besteht eine finanzielle Abhängigkeit von der Muttergesellschaft bzw. von der Cashpool-Führerin.

Nach wie vor besteht direkt als auch indirekt eine hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie, trotz der verstärkten Aktivitäten außerhalb dieses Marktes.

Aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeit besteht vor allem in den Märkten Nordamerika und China eine starke Abhängigkeit vom Wechselkurs des US-$. Es wurden jedoch, um dieses Risiko zu minimieren, entsprechende Kursabsicherungen durchgeführt.

Zusammenfassend sind wesentliche Risiken für den Geschäftsbetrieb der FLT:

?

Währungsrisiken

?

Verschiebungen vorhandener Aufträge

?

Verschiebung von Projekten und damit der geplanten Auftragseingänge

?

Weitere Verschlechterung der Zahlungsmoral bei unseren Kunden dadurch Verzögerungen bei der Abnahme von Projekten

?

Erhöhung der Beschaffungskosten für Material, Zukäufe und Lohnleistungen aufgrund der sich abzeichneten Nachfrage im Jahr 2011

Die FIBRO Läpple Technology GmbH ist in das Reportingsystem der Läpple Gruppe eingebunden. Hier werden folgende Berichte zu erstellen:

?

Liquiditätsplan (monatlich)

?

Monatsreporting

?

Quartalsergebnisse und Reporting Package

?

Business Review auf Bereichsebene inkl. Risikomanagement (monatlich)

Intern wird der Geschäftsverlauf anhand eines monatlich erstellten Cockpits mit den zuständigen Abteilungsleitern, dem Controlling und der Geschäftsleitung überwacht.

5. Prognosebericht

Ab dem Geschäftsjahr 2011 werden die Zahlen der FIBRO Läpple Technology GmbH und der Läpple Anlagenbau GmbH konsolidiert betrachtet. Bis zum 31.12.2010 bestehende Aufträge des Anlagenbaus werden von diesem zu Ende abgewickelt. Neue Aufträge werden durch die FLT GmbH abgewickelt. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2011 einen konsolidierten Umsatz von 53,6 Mio. ? (2012: 52,0 Mio. ?) und ein konsolidiertes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2011 von 1,9 Mio. ? (2012: 3,3 Mio. ?). Die Auftragseingänge 2010 zeigen eine positive Marge und unterlegen die Umsatzplanung.

Maßgabe für das Geschäftsjahr 2012 ist ein weiterhin positiver Konjunkturhintergrund; die weitere leichte Umsatzsteigerung sollte durch eine bessere Fixkostendeckung das Ergebnis positiv beeinflussen.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Geschäftsanteile der Gesellschaft wurden zum 1.1.2011 von der Fibro GmbH an die August Läpple GmbH verkauft.

Mit Wirkung zum 23. Februar 2011 wurde Herr Hubert Vienken als weiterer Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

 

Haßmersheim, 31. März 2011

Kollmar

Vienken

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
?
31.12.2009
T?
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.834,00 99
  86.834,00 99
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 146.988,00 319
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 262.501,00 375
  409.489,00 694
  496.323,00 793
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.216.541,70 3.709
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.788.292,00 1.959
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) -9.600.737,02 -287
  5.404.096,68 5.381
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.392.911,67 10.345
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 90.399,16 670
3. Sonstige Vermögensgegenstände 812.617,14 545
  8.295.927,97 11.560
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 29.068,74 21
  13.729.093,39 16.962
C. Rechnungsabgrenzungsposten 855,00 0
D. Aktive latente Steuern 21.453,39 0
  14.247.724,78 17.755

Passiva

   
  31.12.2010
?
31.12.2009
T?
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Kapitalrücklage 8.032.000,00 1.032
III. Gewinnrücklagen 13.800,00 14
IV. Bilanzverlust -8.191.394,44 -1.667
  1.854.405,56 1.379
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 3.787.416,00 5.862
  3.787.416,00 5.862
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.538.485,30 1.008
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.173.480,87 8.946
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen ? 763.506,78; Vorjahr T? 562)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 872.483,66 560
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
(davon aus Steuern ? 454.125,46; Vorjahr T? 221)    
  8.584.449,83 10.514
D. Passive latente Steuern 21.453,39 0
  14.247.724,78 17.755

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010
?
2009
T?

Lagebericht

Wirtschaftliches Gesamtumfeld 2009

Die Hauptkunden der FIBRO-GSA Automation GmbH kommen aus den Bereichen Automobilbau, der Zulieferindustrie, dem Werkzeugmaschinenbau sowie dem Sondermaschinenbau. Im Jahre 2009 hatte die FIBRO-GSA Projekte für Kunden in Europa, Nordamerika, Südamerika, und China abgewickelt. Die größten Projekte wurden 2009 für Scania in Schweden und Daimler in Deutschland realisiert.

Die Kernkompetenz von FIBRO-GSA liegt in der Automatisierungs- und Handhabungstechnik mit Schwerpunkten in der Verkettung von Werkzeugmaschinen, Transporttechniken im Karosserierohbau sowie bei Systemen, Modulen und Komponenten für die Automatisierung. Durch die konsequente Weiterentwicklung unserer Produkte ist es gelungen auch weitere Aufträge außerhalb der Automobilindustrie (Solar- / Bauindustrie) zu erhalten.

Das Geschäftsjahr 2009 war durch Investitionszurückhaltungen in allen Industriebereichen gekennzeichnet, was sich am Jahresanfang in Auftragsstornierungen und -verschiebungen niederschlug.

Die Entwicklungskapazität wurde im Jahr 2009 weiter auf die Standardisierung der Portalsysteme konzentriert. Die neue Generation der pneumatischen Rotationseinheiten wurden erfolgreich im Markt eingeführt. Die Produktreihe der Spindelgreifer wurde neu überarbeitet und auf der MOTEK in Stuttgart erstmalig öffentlich präsentiert.

Die Zusammenarbeit mit der FIBRO-GSA Ltd. mit Sitz in Windsor/Kanada wurde im Jahre 2009 weiter intensiviert, was sich in gemeinsamen Aufträgen und Projekten in Nordamerika widerspiegelte. Auch konnten wir hierdurch unser Serviceangebot in Nordamerika deutlich erweitern.

Die internationale Vertriebspräsenz wurde weiter ausgebaut. Es wurden Verträge mit Vertretungen in Argentinien, Brasilien und Italien geschlossen. Unsere eigenen Key-Account-Aktivitäten in China wurden weiter verstärkt.

Im Juni fand die erfolgreiche Überprüfung unseres Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2000 sowie VDA 6.4 und des Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2005 statt.

Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2009

1. Umsatzentwicklung

Der Umsatz des Jahres 2009 belief sich auf 46,4 Mio. ? gegenüber 54,1 Mio. ? im Vorjahr. Die Gesamtleistung ist auf 41,0 Mio. ? gefallen, im Vorjahr waren dies 57,4 Mio. ?.

2. Ergebnisentwicklung

Die FIBRO-GSA Automation GmbH hat, in schwierigem wirtschaftlichen Gesamtumfeld, im Geschäftsjahr 2009 einen Jahresfehlbetrag von -3,28 Mio. ? (Vorjahr: +1,06 Mio. ?) erwirtschaftet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug -3,34 Mio. ? und enthält Abwertungen auf unfertige Erzeugnisse sowie Drohverlustrückstellungen für den Auftragsbestand von 0,9 Mio. ?, eine Gewährleistungsrückstellung in Höhe von 0,2 Mio. ? sowie eine Rückstellung für noch zu erbringende Leistungen in Höhe von 0,98 Mio. ?. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Rahmen einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von 0,93 Mio. ? komplett abgeschrieben.

In den außerordentlichen Aufwendungen ist die Bildung einer Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 1,5 Mio. ? berücksichtigt. Die außerordentlichen Erträge enthalten einen Ertragszuschuss der FIBRO GmbH in Höhe von 1,5 Mio. ?.

Die Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 1,5 Mio. ? beinhaltet den geplanten Personalabbau von 37 Mitarbeitern im Rahmen des Restrukturierungsprogramms Action 2.0 mit der Zielsetzung die Kapazität an die reduzierten Umsatzerwartungen anzupassen.

3. Investitionen und Finanzierung

Die mechanische Fertigung der Teile erfolgt zu einem Großteil bei der FIBRO GmbH. Die zu tätigenden Investitionen beschränken sich weitestgehend auf Softwarelizenzen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Zum Jahresende 2009 hat die FIBRO-GSA die Assets für die mechanische Bearbeitung der FIBRO GmbH in Höhe von 0,71 Mio. ? übernommen.

Die getätigten Investitionen wurden grundsätzlich mit Eigenmitteln finanziert. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt.

Die FIBRO-GSA ist in das Cash Pooling der Läpple AG eingebunden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Läpple AG aus Cash-Pooling betragen zum 31. Dezember 2009 8,8 Mio. ?. Im Geschäftsjahr 2008 erfolgte die Bereitstellung der Finanzmittel durch die FIBRO GmbH. Diese beliefen sich zum 31. Dezember 2008 in Höhe von 14,3 Mio. ?.

4. Vermögenslage des Unternehmens

Die Bilanzsumme hat sich auf 17.754 T? reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 4,5% und ist um 0,96 Mio. ? gesunken. Die Abschreibungen enthalten die planmäßige AfA für den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe 0,2 Mio. ? sowie die außerplanmäßige Abschreibung für den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 0,93 Mio. ?.

Das Working Capital (Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen) beläuft sich auf 14,72 Mio. ? gegenüber ? 19,95 Mio. ? und liegt damit 5,23 Mio. ? unter dem Vorjahr.

5. Personal

Im Geschäftsjahr 2009 belief sich die durchschnittliche Personalstärke auf 230 aktive und inaktive Mitarbeiter und ist somit um 4 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Anzahl der Leasingarbeiter ist hier nicht enthalten. Es waren im Jahresdurchschnitt 2 Leasingmitarbeiter beschäftigt. Die Ausbildung wird zentral bei der Läpple Ausbildungs GmbH durchgeführt.

6. Zukünftige Entwicklung

Die FIBRO-GSA hat einen Umsatz in 2010 von 32,5 Mio. ? bei einem EBT von -2,3 Mio. ? geplant. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2009 betrug 18,9 Mio. ? somit ist die Auslastung der Monate 1-7/2010 gesichert.

Das erste Quartal 2010 zeigt einen vergleichsweise geringen Umsatz. Dieser Umsatz resultiert aus den nicht realisierten Auftragseingängen zur ersten Jahreshälfte 2009. Jedoch ist bereits jetzt zu erkennen, dass die vorgelagerten Bereiche, wie Projektmanagement und Konstruktion, größtenteils aus der Kurzarbeit zurückkehren werden. Jedoch bleibt es auch im Jahr 2010 unabdingbar auf das Instrument der Kurzarbeit im Bezug auf den Kapazitätsbedarf flexibel zurückzugreifen.

Im Jahr 2010 wird der chinesische Markt weiter an Bedeutung gewinnen. Hier sind z. Zt. verstärkte Anfragen aus dem Bereich Automobil und Eisenbahn zu verzeichnen.

Um der Bedeutung des chinesischen Marktes und unserem Engagement in China entsprechend Nachdruck zu verleihen, ist die Gründung einer Repräsentanz in Shanghai in 2010 geplant.

Der Entwicklungsschwerpunkt im Jahr 2010 wird bei der weiteren Optimierung der Portalsysteme sowie der peripheren Anlagenteile liegen. Die Standardisierung im Bereich der mechanischen Konstruktion wird weiter vorangetrieben.

Das Projekt PERformance FIBRO-GSA wird im Januar 2010 gestartet. Ziel des Projektes ist es, unsere Prozesse kontinuierlich zu verbessern und zu standardisieren.

Im Jahre 2010 ist die Einführung eines neuen Kalkulationssystems im Vertrieb geplant, mit dem Ziel die Kalkulationsdaten automatisiert in das Auftragssystem (ERP) zu übertragen. Des Weiteren ist geplant mit diesem System die Kalkulationsergebnisse zu visualisieren.

7. Chancen und Risiken

Die aktuelle Marktlage und die Auftragseingänge im Jahr 2009 lassen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft auf Kundenseite erkennen. Am stärksten davon betroffen ist der europäische Markt, und hier insbesondere der Bereich der Einzelverkettungen bzw. der Komponenten und Module.

Der Trend bei Investitionen geht verstärkt in Richtung Modernisierung, Erweiterung und Anpassung der bereits bestehenden Fertigungseinrichtungen.

Auf dem amerikanischen Markt sind Erholungstendenzen zu erkennen, die auch zu größeren, profitablen Projekten führen können.

Aufgrund der derzeitigen weltwirtschaftlichen Gesamtsituation kann es durchaus zu Schwankungen im Auftragsbestand kommen.

Eine abgesicherte Umsatz- und Auftragseingangsprognose für das Jahr 2010/2011 kann aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtlage und den damit verbundenen Schwankungen im Auftragseingang nicht realistisch durchgeführt werden.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 32,5 Mio. ? (2011: 40,0 Mio. ?) und ein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2010 von -2,3 Mio. ? (2011: 1,1 Mio. ?)

Aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich des tatsächlichen Zeitpunkts der Zahlungseingänge können zumindest temporäre Liquiditätsunterdeckungen entstehen, die über den Cashpool ausgeglichen werden. Insoweit besteht eine finanzielle Abhängigkeit von der Muttergesellschaft bzw. von der Cashpool-Führerin.

Nach wie vor besteht direkt als auch indirekt eine hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie, trotz der verstärkten Aktivitäten außerhalb dieses Marktes.

Aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeit besteht vor allem in den Märkten Nordamerika und China eine starke Abhängigkeit vom Wechselkurs des US-$. Es wurden jedoch, um dieses Risiko zu minimieren, entsprechende Kursabsicherungen durchgeführt.

Im Januar 2010 wurde von der Gesellschaft ein US-Dollar Devisentermingeschäft über ein Volumen von 5,79 Mio. US-$ abgeschlossen.

Risiken für den Geschäftsbetrieb der FIBRO Gruppe und dadurch auch der FIBRO-GSA aus heutiger Sicht sind:

?

Währungsrisiken

?

Verschiebungen vorhandener Aufträge

?

Verschiebung von Projekten und damit der geplanten Auftragseingänge

?

Weitere Verschlechterung der Zahlungsmoral bei unseren Kunden dadurch Verzögerungen bei der Abnahme von Projekten

Die vereinbarte Tariferhöhung stellt bei rückgängigem Umsatz eine weitere Problematik dar.

Die FIBRO Gruppe ist in das Reportingsystem der Läpple Gruppe eingebunden. Hier sind folgende Berichte zu erstellen:

?

Liquiditätsplan

?

Monatsergebnisse

?

Quartalsergebnisse und Reporting Package incl. Cashflow Rechnung

?

Business Review auf Bereichsebene inkl. Risikomanagement

Intern wird der Geschäftsverlauf in Form eines Cockpits Bereichsebene monatlich mit den zuständigen Bereichsleitern und Controllern überwacht.

Aufgrund der oben genannten Risiken und der möglichen negativen Marktentwicklung hat die FIBRO Gruppe im Jahr 2009 das Stabilisierungsprogramm 10 Plus aufgesetzt. Die entsprechenden Maßnahmen und die daraus resultierenden Ergebnisverbesserungen wirken in das Jahr 2010 hinein.

8. Ereignisse nach dem Bilanzierungsstichtag

Es liegen keine unvorhergesehenen Ereignisse vor.

 

Haßmersheim, 5. Mai 2010

FIBRO-GSA Automation GmbH

J. Lütkemeyer

J. Gurt

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009 31.12.2008
  ? T ?
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Lizenzen, EDV 99.482,00 102
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.133
  99.482,00 1.236
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 318.888,00 76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.231,00 442
  694.119,00 518
  793.601,00 1.754
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.708.852,70 5.501
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.958.697,00 7.416
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -287.444,35 -3.590
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
  5.380.105,35 9.327
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.345.412,85 12.036
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 669.525,22 586
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 0,00 214
4. Sonstige Vermögensgegenstände 544.979,44 539
  11.559.917,51 13.375
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 20.913,50 1.341
  16.960.936,36 24.044
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 44
  17.754.537,36 25.842

Passiva

  31.12.2009 31.12.2008
  ? T ?
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Kapitalrücklage 1.032.000,00 1.032
III. Gewinnrücklagen 13.800,00 14
IV. Bilanzverlust (-)/-gewinn (+) -1.667.477,16 1.612
  1.378.322,84 4.658
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 5.862.214,00 3.764
  5.862.214,00 3.764
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.008.276,60 1.415
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.945.503,53 15.095
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen ? 562.040,94;    
Vorjahr T? 755)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 0,00 21
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 560.220,39 889
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)    
(davon aus Steuern ? 220.535,51; Vorjahr T? 422)    
  10.514.000,52 17.420
  17.754.537,36 25.842

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009 2008
  ? T?
1. Umsatzerlöse 46.424.847,26 54.122
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und    
unfertigen Erzeugnissen -5.457.141,00 3.255
3. Sonstige betriebliche Erträge 413.250,26 456
  41.380.956,52 57.833
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe    
und für bezogene Waren 18.215.186,88 25.975
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.128.676,80 7.227
  24.343.863,68 33.202
  17.037.092,84 24.631
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 11.074.422,04 13.114
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 2.116.849,92 2.075
  13.191.271,96 15.189
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände    
des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.366.003,35 511
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.339.566,11 6.800
8. Erträge aus Beteiligungen   0
(davon aus verbundenen Unternehmen ? xxxxx;   0
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.484,02 23
(davon aus verbundenen Unternehmen ? 618,17; Vorjahr T? 7)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 485.596,07 732
(davon an verbundene Unternehmen ? 485.475,43; Vorjahr T? 725)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.341.860,63 1.422
11. Außerordentliche Erträge 1.500.000,00 0
12. Außerordentliche Aufwendungen 1.500.000,00 0
13. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0
14. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag(+)/ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (-) 62.601,18 -364
15. Jahresfehlbetrag (-)/ -überschuss (+) -3.279.259,45 1.058
16. Gewinnvortrag 1.611.782,29 554
17. Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 0
18. Ausschüttung an die Gesellschafter für Vorjahr 0,00 0
19. Vorabausschüttung an die Gesellschafter für laufendes Jahr 0,00 0
17. Bilanzverlust (-)/ -gewinn (+) -1.667.477,16 1.612

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss 2009 ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es wurden freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt. Die Gliederungen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungsregeln der Läpple Gruppe Stand 23. Dezember 2008 wurden angewandt.

Die Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 (2) HGB sind angegeben.

Notwendige Bilanzvermerke, mit Ausnahme der Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind jeweils dem einzelnen Bilanzposten beigefügt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert der FIBRO-GSA wurde im Geschäftsjahr außerplanmäßig auf den Wert "Null" abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Abschreibungen erfolgten nach geschätzten Restnutzungsdauern und wurden nach der linearen Methode bemessen. Die Investitionen des Jahres 2009 waren in der Hauptsache Werkzeuge und Geräte, Betriebsvorrichtungen, Lagereinrichtungen sowie EDV Hard- und Software.

Die Jahresabschreibung auf das Anlagevermögen beträgt T? 1.366. Die Abschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter erfolgt in 5 gleichen Jahresbeträgen gemäß § 6 Abs. 2a EStG.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter, als Bestandteil des Anhangs, dargestellt.

Um einen besseren Einblick in die Vermögenslage zu gewährleisten, wurden die Anlagenzugänge aus dem Asset Deal als Zugang im Anlagengitter brutto ausgewiesen; sowohl unter den Anschaffungskosten als auch unter den Abschreibungen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Netto-Einstandspreisen angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu direkten Kosten zuzüglich Fertigungs- und Materialgemeinkosten bewertet. Abschläge für Bestandsrisiken sind vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Den erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Die Restlaufzeit der Forderungen beträgt bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit ? 653.916,27 Forderungen gegenüber der Gesellschafterin FIBRO GmbH.

Der Posten der Rechnungsabgrenzung enthält keine Kosten der Geldbeschaffung; die Auflösung des Postens erfolgt nach zeitgemäßer Zuordnung oder entsprechender Abrechnung.

Der Bilanzverlust setzt sich folgendermaßen zusammen:

  ?
Jahresfehlbetrag -3.279.259,45
Gewinnvortrag 1.611.782,29
Bilanzverlust
    Das deutsche Unternehmen FIBRO-GSA Automation GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 702553 eingetragen. Die Firma hat ihre Geschäftsräume unter der Anschrift August-Läpple-Weg , 74855 Haßmersheim. In der Nähe befinden sich die citye Neckarzimmern und Hüffenhardt. FIBRO-GSA Automation GmbH wurde am 09.07.2007 in das Handelsregister eingetragen. Seit dem 09.07.2007 existiert die Firma. Geschäftsführer der Firma FIBRO-GSA Automation GmbH ist Jürgen Gurt. Ganz in der Nähe befindet sich die Firma Innovative Objekt Ideen UG (haftungsbeschränkt).

    FIBRO-GSA Automation GmbH

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